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Florida ist unser daheim

Wer träumt nicht von so einem, einem leichteren, sonnigeren und schöneren Leben?

Sei hellwach unterwegs.

Du erlebst und erfährst mehr, die Langeweile liegt am Pool.
Vier Wochen Sonnenurlaub in Florida - ein Traum! Kennedy Space Center, Disney World, Key West, Miami Beach usw. usf. Wir wollten uns vieles anschauen und erleben, freuten uns riesig.

Der Mietwagen war klasse und komfortabel, das Appartement auch, alle waren superfreundlich zu uns: „Welcome to Florida - The Sunshine State”. Alles einfach wunderbar, fast wie im Kinofilm.

Seit unserer Ankunft schwebten wir auf einer flamingo-rosa Glückswolke so dahin. Was für ein tolles Land, was für tolle Menschen! Schon nach wenigen Stunden stellten wir begeistert fest: Hier ist alles irgendwie total easy. Wie schön müsste es doch sein, für immer hier zu leben. Wie im Paradies.

Wir könnten dann sagen: „Florida ist unser daheim.” Wäre das nicht fantastisch?!

Der Sonnenschein-Staat

Als erstes fuhren wir zum Einkaufen in einen nahegelegen Supermarkt - alles riesig, sehr beeindruckend. Wir verteilten uns auf die Gänge, um uns schnell zu orientieren. In einem Gang fand ich die Milch. Keine Kartons wie bei uns, sondern große Kunststoffkanister, Inhalt 1 Gallone (3,8 l). Hammer! Ich schnappte mir drei und gleich fiel mir einer aus etwa 1 m Höhe runter, knallte - es musste ja so kommen - mit einer Ecke auf den Boden und platzte. Die Milch spritzte und lief umher. Oh wie peinlich. Wieder so ein saublöder Touri - die machen nur Ärger! So wird das Personal wohl denken, dachte ich.

Gleich machte ich mich auf die Suche, fand einen jungen Mitarbeiter und erklärte ihm so gut es ging mein Missgeschick, gespickt mit vielen "I’m very sorry!" Er schaute sich das Malheur kurz an und meinte, dass ich nun ruhig weiter einkaufen könne. Er würde sauber machen, alles ok. Ich erklärte ihm, dass ich den Milchkanister selbstverständlich bezahlen möchte. Er hörte mir eine Weile zu, dann lehnte er unglaublich freundlich, aber sehr entschieden ab. Ich war beeindruckt - was für eine Kundenorientiertheit. Er war die ganze Zeit über supernett und den Schaden durfte ich nicht begleichen. Amerika ist anders.

An der Kasse legten wir unseren Großeinkauf auf das Band. An dessen Ende stand ein alter Mann und räumte die vielen kleinen Plastiktüten, in denen alles verpackt wurde, unermüdlich in einen Wagen. Toller Service, ich betrachtete ihn interessiert. Er hatte zwar keinen Kittel des Supermarktes an, gehörte aber wohl irgendwie dazu. Anschließend schnappte er sich unseren Wagen und steuerte die Parkplätze an, wo er den Einkauf im Kofferraum unseres Vans verstaute. Dann stand er da und lächelte mich freundlich an.

So ganz kapiert hatte ich es nicht. Ich sagte ihm, dass wir erst wenige Stunden in Florida sind und erfuhr, dass ein Tip (Trinkgeld) von 1-2 Dollar üblich sei. „Ok, hier sind 10 Dollar. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Ihr Tun ein wenig erklären.” Fand er gut, wir unterhielten uns eine Weile angeregt. Der Mann war 75, hatte nur eine Minirente, keine Krankenversicherung und brauchte deshalb - wie viele andere auch - so einen Job. Das Trinkgeld war sein Verdienst, der Supermarkt duldete ihn nur. Amerika ist anders.

Abends schaute ich interessiert einen lokalen TV-Sender, die Amis sind uns da ja ein paar Jahre voraus. In einer Werbepause kam zwischen Coca Cola und einem „Buy my cars!”-Autoverkäufer mit Cowboyhut und Dollys im Arm ein Werbespot, in dem eindringlich davor gewarnt wurde, Polizisten zu erschießen. Wie bitte? Ich war schockiert, habe diesen Spot aber in den folgenden Wochen noch mehrfach gesehen.

In Fort Lauterdale hatten wir für einen Freund eine Tauschaktion mit einem dortigen Polizeimützensammler vereinbart. Empfang in dessen Polizeistation mit Panzerglas und Beton, mit dem weiblichen Officer konnte man nur per Telefon sprechen. Nur einer durfte ins Gebäude, also warteten wir. An der Wand hing in einem Rahmen der übliche Mitarbeiter des Monats (Officer of the Month). Dieser Polizist hatte an einem einzigen Vormittag drei Schießereien, mit Schülern, mit Dealern und mit einem wilden Hauseigentümer. Drei! Das schaffen die allermeisten deutschen Polizisten Gott sei Dank im ganzen Berufsleben nicht.

Im Laufe unseres Urlaubs hatten wir noch einige solcher Erlebnisse, lernten auch „Armed Neighbourhood”, Behandlungen in einem Krankenhaus und manches mehr kennen. Amerika ist anders.

Unser Urlaub in Florida war wunderschön - gar keine Frage, sehr zu empfehlen. Neben dem üblichen Tourismus haben wir dort vieles erlebt und das natürlich mit unserem Leben daheim verglichen. Hey, zuhause ist es auch super - und auch supergut anders als in Florida.

Erfahre anderes Leben

Florida ist hier nur ein Beispiel, ähnliche Eindrücke könnte ich von Reisen in viele andere Länder berichten.

Setz Dich einfach irgendwo auf der Welt am Strand in einen der meist sehr günstigen Linienbusse und fahre fünf oder zehn Stationen weit ins Landesinnere. Steige dort aus und schau Dir an, wie die Menschen leben. Sei offen und freundlich, lerne vorher ein paar Standards in ihrer Sprache, hallo, bitte und danke und so. Du zeigst ihnen damit, dass Du an ihnen interessiert bist. Das wird sie freuen, sie werden offen zu Dir sein. Mit manchen kannst Du in einer gemeinsamen Sprache reden, z. B. Englisch, mit manchen nur mit Händen und Füßen. Wie auch immer, es macht immer Riesenspaß und funktioniert. Das sind bleibende Erlebnisse, die Du nie vergessen wirst und die Dir auch in Deinem Leben daheim unglaublich helfen.

Das traust Du Dich nicht? Gib dem Zimmermädchen oder dem Barkeeper gleich zu Beginn Deines Urlaubs ein großzügiges Trinkgeld - da können je nach Land schon 5 Euro ein Tagesverdienst sein - und fange einfach locker an, nett und interessiert mit ihnen zu reden. Zum Beispiel über ihre Arbeit, ihre Familie, ihre Kinder und ihre Träume ... Du lernst warmherzige und supernette Menschen kennen!

Schaue auf Dein Leben

Eines wirst Du immer wieder feststellen: Du vergleichst das Erlebte mit dem, was Du von zuhause kennst und für ganz selbstverständlich hältst. Du bemerkst, dass das Selbstverständliche in unserem Leben für viele Menschen überhaupt nicht selbstverständlich, sondern ein wundervoller Traum ist. Wir leben auf einer Insel der Glückseligen. Unsere „großen” Probleme sind oft Luxus- oder Wahrnehmungsprobleme.

Mache Dir immer wieder mal bewusst, wie gut es Dir geht und was für Dich alles so selbstverständlich ist, dass Du keine Sekunde darüber nachdenkst. Du siehst es nicht, Du nimmst Dein großes Glück nicht wahr. Ehrliche Anerkennung und Wertschätzung der eigenen guten Lebensumstände entspannt ungemein. Nicht alles ist gut, aber vieles ist sehr gut. Frage Dich auch ab und zu mal, was wohl das Zimmermädchen zu Deinen großen Problemen sagen würde. Könnte sie die überhaupt verstehen - oder wären sie ihr viel zu abgehoben? Ich will Deine Probleme weder kleinreden noch beschönigen. Aber eines steht ganz sicher fest: Ehrlich betrachtet steht Dein Leben, stehst Du selbst auf einem guten und stabilen Fundament.

Richtige Wahrnehmung ist wichtig, damit wir Dinge bewusst, klar und angemessen sehen können. Florida ist unser daheim, nur in wenigen Ecken der Welt scheint die Sonne des Lebens ebenso. Du bist sicher, Dir kann nicht viel passieren. Also sei mutig und habe keine Angst. Wovor denn?

Wenn Du gute Wünsche und Träume hast - mache sie wahr. TU es.

Wir helfen Dir gerne dabei. Du schaffst es und es wird gut.

 

Sieh, das Gute liegt so nah.

Johann Wolfgang von Goethe

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L(I)EBE DEIN LEBEN.

Menschen machen es sich im Miteinander gerne unnötig schwer. Da können ein paar frische Ideen, schlichte Wahrheiten und Praxistipps Wunder bewirken. Es lohnt sich - für alle Beteiligten.

Konkrete Lebensberatung und Lebenspraxis - selten gut.

Mir sind Menschen wichtig. Das spüren sie, fühlen sich angenommen, verstanden, sicher, frei und wohl. Online und persönlich sind meine Beratungen im Wortsinne grundlegend, bewusst, pragmatisch und ausnehmend gut. Du bist voll ok - so, wie Du eben bist.

Ob 15 oder 75, ChefIn, MitarbeiterIn, Familie, Job, Partnerschaft, Freundschaft, Unternehmen, Du selbst ... Im Prinzip drehen alle an ähnlichen Rädern, leiden an (Aus)Wirkungen und sehen kaum gute Wege. Ich zeige sie Dir, konkret und Dir zugewandt. Du wirst kleine und große Wunder erleben, dank viel Knowhow und über 40 Jahren Praxiserfahrung im Umgang mit Menschen aller Art. Dahinter steht ein pralles, oft beinhartes Leben und „so einen” wie mich findest Du nur sehr selten. DU hast mich gefunden und das tut Dir gut.

Konkret, klug und einfach das Richtige gut tun. Es wirkt.

Gutes ist einfach einfach, wenn wir es nur klug und richtig tun. Das ist überaus positiv und MYPOS.DE berichtet davon. Hier werden Dir eigene, wahre Erlebnisse erzählt und reflektiert, Dinge auf den Punkt gebracht. Locker, pragmatisch und handlungsorientiert. Immer mit einem warmherzigen Lächeln für Dich, denn Du bist voll ok!

Gehen wir Deinen guten Weg: JEDE und JEDER kann es!

Du musst nicht perfekt werden, um fantastisch zu sein - Du musst es wollen. Darauf kommt es an, alles beginnt in Dir selbst. Gutes ist einfach einfach. Das ist so, damit liegst Du stets weit vorne. Dein Umfeld ändert sich mit Dir, Du wirst staunen. Ich helfe Dir.

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