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Dick und Rick Hoyt

It’s A Good Life! Vater Dick und Sohn Rick Hoyt begeistern und inspirieren Menschen weltweit.

„Es ist doch nur ein Berg.”

Bauchgefühl und Wahrnehmung - schlicht und ergreifend.
Wer es nur einmal live erlebt hat, weiß: Triathleten sind unglaubliche Kämpfer mit einem eisernen Willen. Der bekannteste und härteste Wettkampf ist zweifellos der jährliche IRONMAN auf Hawaii über die volle Distanz: 3.8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42.2 km Laufen. Hintereinander weg und ohne Pause. Knüppelhart und zutiefst beeindruckend, das gilt für die Frauen mindestens ebenso wie für die Männer. 226 km, Start mit Schwimmen im Meer, Radfahren über flimmernden Asphalt, Marathonlauf in der Gluthitze.

Vor einigen Jahren sah ich eine Zusammenfassung des IRONMAN Hawaii im Fernsehen. Da überquerte auch ein älterer Herr unter großem Beifall die Ziellinie, der einen behinderten, jubelnden Mann im Rollstuhl vor sich herschob. Wer war das denn?! Beim IRONMAN Hawaii starten die weltbesten Triathleten, sie müssen sich im laufenden Wettkampfjahr extra dafür qualifizieren: Hawaii ist der Traum jedes Triathleten!

Einige Zeit später schickte mir Christoph zu unserer Rheumakids-Spendenaktion einen youtube-Link mit der Bemerkung: „Das Triathlon-Video ist für mich seit Jahren DIE Motivation pur, ich bekomme jedesmal wieder Gänsehaut!” Ein sehr emotionales, packendes Video, und wieder diese beiden Männer ...

Meine Neugier war geweckt und ich fand eine inspirierende Geschichte über zwei besondere Menschen mit besonderen Eigenschaften. Über fast 40 Jahre zog, schob und trug ein Vater seinen schwerstbehinderten Sohn durch unzählige Wettkämpfe. Die beiden sind Motivation und Inspiration für viele Sportler und auch im täglichen Leben zahlloser Menschen haben sie mit ihrer schlichten Einfachheit tiefe Spuren hinterlassen, den Menschen Selbstbewusstsein, Lebensfreude, Mut, Ausdauer und Zuversicht geschenkt.

Die Geschichte des Amerikaners Dick Hoyt und seines gehandicapten Sohns Rick ist unglaublich, aber wahr. Der Boston Marathon 2009 war das offiziell tausendste (!) komplett absolvierte Rennen des Team Hoyt, darunter sechs volle Ironman und 1992 ein Duathlon (Radfahren, Laufen) über 3.735 Meilen (≈ 6.011 km) quer durch die USA ... in 45 Tagen. Das Team Hoyt verfolge ich schon einige Jahre aufmerksam im TV und im Internet (Online-Webcams bei Wettkämpfen, Zeitungsberichte etc.) ... Hammer!

Zutiefst beeindruckt hat mich Dick Hoyt, als er 2013 unmittelbar nach dem Bombenanschlag beim Boston Marathon ankündigte, in 2014 mit 73 Jahren zu Ehren der Toten und Verwundeten nochmals zu starten. Er sagte schlicht: „We’ll be stronger next year.” Das Motto des 2014er Marathon lautete: „Boston strong”. Am Ostermontag 2014 finishten Dick (73) und Rick (52) Hoyt unter tosendem Applaus der Zuschauer und in Begleitung ihres Teams ihren letzten gemeinsamen, ihren 32.(!) Boston Marathon. Ich sah mir ihr ganzes Rennen im Bostoner Internet-TV live an. Am Heartbreak Hill (langgezogenes, sehr steiles Stück) flippten die Zuschauer beim Team Hoyt regelrecht aus, bei der Zielankunft lief es den Rücken runter.

Hier in aller Kürze die Geschichte von Dick und Rick, des Team Hoyt.

Yes You Can!

Das weltbekannte Motto des Team Hoyt. Obama kannte es. :-)
Als Sohn Rick 1962 zur Welt kommt, schnürt die Nabelschnur seine Sauerstoffzufuhr ab und verursacht eine frühkindliche Hirnschädigung. Sein Vater Dick Hoyt (geb. 1940) erzählt: „Die Ärzte rieten, Rick in ein Heim zu bringen. Rick sei ein Schwerstpflegefall, zu keinerlei Kognition fähig, Rick werde weder gehen noch sprechen lernen, bis zu seinem Tod nur dahinvegetieren.” Die Eltern beschließen jedoch, ihrem Sohn ein weitgehend normales Leben zu ermöglichen. Sie tun einfach, was sie für richtig und gut halten.

Rick ist nun stets dabei. Wenn die Familie wandern geht, trägt Dick seinen Sohn an unwegsamen Stellen auf den Armen oder auf dem Rücken. Fragen von Passanten beantwortet der Vater mit einem schlichten „Es ist doch nur ein Berg.” Die Familie behandelt Rick wie eine normales Kind und lehrt ihn z. B. das ABC, obwohl er dies laut Aussagen ihrer Ärzte nicht verstehen kann. Im Alter von 12 Jahren erkennen Ingenieure der Tufts University Ricks Sinn für Humor und belegen damit zweifellos seine Intelligenz. Man baut einen speziellen Kommunikationscomputer, den Rick durch Bewegungen seines Kopfes bedienen kann. Es funktioniert und weit besser als gedacht! 1993 graduiert Rick an der Boston University und arbeitet seitdem am Boston College als Computerexperte. Schon bis hierhin ist dies eine außergewöhnliche Geschichte. Der weltweit bekannte Teil der Story über Vater und Sohn Dick und Rick Hoyt ist ein anderer.

1977 bittet Rick seinen Vater, mit ihm bei einem Wohltätigkeitslauf für eine verunglückte Sportlerin seiner Schule zu starten. Vater Dick hatte sich eben erst von einem Herzinfarkt erholt, aber sie treten gemeinsam an und Dick schiebt Rick auf der Laufstrecke vor sich her: „Wir haben diese fünf Meilen bis ins Ziel geschafft. Und wir waren nicht Letzter.” Wieder zu Hause tippt sein Sohn Rick abends mühsam mit dem Kopf in seinen Computer: „Dad, beim Laufen heute habe ich mich gefühlt, als sei ich nicht mehr behindert.” Dick beschließt daraufhin trotz eigener gesundheitlicher Probleme, ab sofort und „einfach so” dafür zu sorgen, dass sich sein Sohn Rick möglichst oft wie ein gesunder, nicht behinderter Junge fühlen kann.

Dick Hoyt lernt gut zu schwimmen, packt Zementsäcke auf den Rollstuhl und trainiert eisern. Sie schummeln sich in das Starterfeld beim Boston-Marathon uvm., begeistern als „Team Hoyt” über Jahrzehnte landesweit und weltweit die Menschen. Mit fabelhaften sportlichen Leistungen (z. B. Marathon-Bestzeit: 2:40:47), vor allem aber mit ihrem fantastisch „normalen” Tun: Einfach, richtig und gut.

It’s A Good Life!

Das Team Hoyt belegt: Vieles ist Wahrnehmung und Bauchsache.
Rick schrieb: „Mein Vater ist der Dad des Jahrhunderts. Ich mag behindert sein, aber ich habe ein ausgefülltes Leben.” Rick auf die Frage, was er als Nichtbehinderter tun würde: „Als Erstes würde ich meinen Vater in den Rollstuhl setzen. Und dann würde ich ihn einmal schieben.” Dick meinte dazu nur: „Rick hat den härteren Job von uns beiden, er bekommt beim Radfahren und Laufen die Fliegen und Mücken ab.”

Weitere Infos zum Team Hoyt, ihrem Denkmal in Boston, ihrer Reaktion auf den Bombenanschlag 2013 dort und mehr findest Du auf unserer IRONMAN-Hilfe Kinderrheuma Spendenhomepage.

Team Hoyt: Mehr Infos, Bilder, Video

 

Yes You Can!

Team Hoyt

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