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Vergleichen

Unser Gehirn braucht Unterschiede, damit wir uns in der Welt orientieren können.

Auswahl und Selbstbestätigung.

Wir stellen laufend Vergleiche an, um uns zu orientieren.
Die Kirschen in Nachbars Garten schmecken besser als die eigenen, der Gatte einer Freundin ist netter und aufmerksamer als der eigene, meine Tochter ist klüger und hübscher als Deine etc. pp. Wir alle vergleichen alles mögliche und unmögliche, auch uns selbst mit anderen Menschen, Menschen mit Menschen. Vergleich ist eine wichtige Art, um uns in der Welt orientieren zu können. Um einschätzen zu können, was gut und was schlecht, was viel und was wenig ist, müssen wir vergleichen. Vergleichen ist also nicht grundsätzlich schlecht. Unterschiede helfen uns, eine gute Wahl zu treffen oder uns selbst oder anderen eine getroffene Wahl als gut zu bestätigen, uns von anderen abzugrenzen und vieles mehr. Normal und ok.

Zum Vergleichen gibt es einige interessante Punkte, die Du kennen solltest.


Frauen vergleichen Hosen, Männer vergleichen Frauen.
Zwei kleine wissenschaftliche Experimente zeigen eine wichtige, ausgesprochen kreative Eigenschaft unseres Gehirns, die Dir bewusst sein sollte und Dir zeigt, dass Du Dich auf Dein Gehirn nicht blind verlassen solltest. Dabei ist es völlig egal, wie klug Du bist, wie wachsam oder kritisch: Dein Gehirn foppt Dich.

Beispiel 1: Hosenvergleich
Im Rahmen eines Tests setzte man 10 Frauen um einen großen Tisch, legte 10 Jeans darauf und ließ diese anhand eines Standard-Verbraucherfragebogens reihum von den Frauen begutachten und bewerten. Jede Frau bewertete jede der 10 Jeans, z. B. bzgl. Verarbeitungsqualität, Tastgefühl, Farbe, Geruch, Design usw. Nach Abschluss kam ein Jeans-Experte hinzu und diskutierte mit den Frauen ihre vielfältigen Eindrücke und Wertungen zu diesem oder jenem Kriterium, dieser oder jener Jeans. Es gab klare Gewinner und Verlierer, das Mittelfeld lag dicht beieinander. Interessant daran: Es waren 10 absolut identische Jeans.

Beispiel 2: Frauenvergleich
Im Rahmen eines Tests zeigte man Männern auf einem leeren Tisch nebeneinander zwei Portraitfotos ihnen unbekannter Frauen, eine blond und eine brünett. Jeder Mann sollte sich die Fotos anschauen, während ihm erklärt wurde, dass es sich hier um einen Sympathietest handelt und er sich bitte überlegen soll, welche der beiden Frauen er sympathischer findet und warum. Danach wurden die Fotos mit der Rückseite nach oben hingelegt und der Mann sollte auf das Foto zeigen, für das er sich entschieden hatte. Danach wurde dieses Foto wieder umgedreht und der Mann um eine Erklärung gebeten, warum er persönlich diese Frau von den beiden sympathischer findet, was ihm an ihr so besonders gut gefallen hat. Seine Erklärungen wurden vom Tester im Dialog freundlich verifiziert. Interessant daran: Der Tester war ein Trickspieler und hat die Fotos beim Zudecken vertauscht. Hatte sich also ein Mann die Blonde ausgesucht, wurde ihm die Brünette gezeigt und umgekehrt. Rund 90% der Befragten fiel dies nicht auf, alle Männer konnten ihre Wahl gut erklären.

Zwei kleine wissenschaftliche Tests, die diese Tatsache beweisen: Findet unser Gehirn keine Unterschiede oder Gründe dafür, denkt es sich einfach welche aus und meldet uns, das sei die „sichere Wahrheit”. Ob Menschen oder Dinge, Privat oder im Büro: So funktioniert unser aller Gehirn manchmal.

Konkret krass, oder?!


Auch im Miteinander von Menschen vergleichen wir.
Da ist das ebenso. Das ist nicht gut oder schlecht, sondern normal. Wichtig ist, dass wir uns dessen bewusst und bereit sind, unsere eigenen Vergleiche, Wahrnehmungen, Bewertungen, Realitäten etc. mal einer offenen und kritischen Würdigung zu unterziehen, uns frischen Wind im Hirn zu erlauben. Wenn wir das tun, sind wir ehrlich uns selbst gegenüber. Unser Gehirn ist das nicht immer, unser Bauchgefühl ebensowenig.

Eine häufige Problematik sei in diesem Zusammenhang kurz erwähnt: Wenn wir unser Selbstwertgefühl oft aus Vergleichen ziehen, dann kann das der Anfang von Unzufriedenheit, Missgunst und Neid sein. Es kann das Ende des eigenen Glücks sein. Ob unsere eigenen Kriterien und Einordnungen dabei nahe an der Realität sind, spielt dann nämlich häufig gar keine Rolle mehr. Unser Gehirn findet doch IMMER irgendwelche Gründe, warum jemand anderes es besser hat als wir selbst, uns überlegen ist. Und wir glauben daran. Es liegt auf der Hand, dass hier Schmerz und Leid vorprogrammiert bzw. erzeugt werden. Von uns selbst!


Ich bin, wie ich bin und das ist nie perfekt, aber ok.
Die anderen sind, wie sie sind. Auch das ist ok. Verstehst Du? Die anderen sind klüger, erfolgreicher, besser, attraktiver, ... als Du? Vergiss den Mist. Sie sind, wie sie sind. Und Du bist, wie Du bist. Niemand ist perfekt, bei jedem ist Licht und Schatten. Vergleiche nicht gegen Dich selbst, Du tust Dir damit nur selbst weh, trittst Dein Selbstwertgefühl mit Füßen, ziehst Dich gnadenlos runter. Du selbst!! Ohne Not und ohne irgendeinen triftigen oder stichhaltigen Grund. Das solltest Du selbst Dir niemals antun. Es ist unmenschlich.

Andersrum ist es ebenso falsch und unschön, Dein eigenes Selbstwertgefühl über Vergleiche mit anderen zu beziehen, indem Du sie persönlich abwertest, als Menschen kritisierst, über sie lästerst etc. So handeln nur Menschen, die es selbst nötig und nichts verstanden haben. Ein Intendant eines deutschen Theaters prägte hierzu einen bitterbösen Begriff: „Lebenszwerg.” Das bist Du nicht und das willst Du nicht sein.

Wenn Du Dich schon mit anderen vergleichst, sehe ihre positiven Eigenschaften als Ansporn, Mutmacher, Inspiration und Motivation für Dich. Siehe gute Werte und Ziele. Arbeite FÜR Dich, nicht GEGEN Dich. Das bringt Dich selbst voran, macht Dich stärker, entspannter, selbstbewusster und glücklicher.

Merke: Ungesund zu vergleichen ist ungesund. Arbeite an Dir selbst und dann hast Du es irgendwann gar nicht mehr nötig, Dich zu vergleichen, zu werten, Dich über oder untere andere zu stellen.

Mein Lieblings-Adenauer zum Thema Vergleichen und Selbstwertgefühl
Ein allgemein bekanntes Zitat von Deutschlands erstem Bundeskanzler (1949-1963) Konrad Adenauer ist: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?” Einer meiner persönlichen Lieblinge ist ein weniger bekannter Adenauer: „Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.”

Stelle Dich einfach, richtig und gut im Leben auf: Gutes ist einfach einfach. Es kommt nicht darauf an was ein Mensch ist, sondern wie er ist. Dann brauchst Du keinen Vergleich zu scheuen. Mit niemandem.

 

„Stimmt das wirklich, alles ist relativ?” „Absolut.”

Der Nachbar fragte Albert Einstein über den Gartenzaun hinweg.

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L(I)EBE DEIN LEBEN.

Menschen machen es sich im Miteinander gerne unnötig schwer. Da können ein paar frische Ideen, schlichte Wahrheiten und Praxistipps Wunder bewirken. Es lohnt sich - für alle Beteiligten.

Konkrete Lebensberatung und Lebenspraxis - selten gut.

Mir sind Menschen wichtig. Das spüren sie, fühlen sich angenommen, verstanden, sicher, frei und wohl. Online und persönlich sind meine Beratungen im Wortsinne grundlegend, bewusst, pragmatisch und ausnehmend gut. Du bist voll ok - so, wie Du eben bist.

Ob 15 oder 75, ChefIn, MitarbeiterIn, Familie, Job, Partnerschaft, Freundschaft, Unternehmen, Du selbst ... Im Prinzip drehen alle an ähnlichen Rädern, leiden an (Aus)Wirkungen und sehen kaum gute Wege. Ich zeige sie Dir, konkret und Dir zugewandt. Du wirst kleine und große Wunder erleben, dank viel Knowhow und über 40 Jahren Praxiserfahrung im Umgang mit Menschen aller Art. Dahinter steht ein pralles, oft beinhartes Leben und „so einen” wie mich findest Du nur sehr selten. DU hast mich gefunden und das tut Dir gut.

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Gutes ist einfach einfach, wenn wir es nur klug und richtig tun. Das ist überaus positiv und MYPOS.DE berichtet davon. Hier werden Dir eigene, wahre Erlebnisse erzählt und reflektiert, Dinge auf den Punkt gebracht. Locker, pragmatisch und handlungsorientiert. Immer mit einem warmherzigen Lächeln für Dich, denn Du bist voll ok!

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Du musst nicht perfekt werden, um fantastisch zu sein - Du musst es wollen. Darauf kommt es an, alles beginnt in Dir selbst. Gutes ist einfach einfach. Das ist so, damit liegst Du stets weit vorne. Dein Umfeld ändert sich mit Dir, Du wirst staunen. Ich helfe Dir.

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