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Ausblenden

Du hast ganz reale „Sehfehler” - wie jeder von uns. Schaue sie Dir bewusst an.

Wahrnehmungsfehler

Du siehst nur einen Teil dessen, was Du siehst.
Ausblenden und lückenhafte Wahrnehmungen gehören zu unseren Standardroutinen, unseren „Sehfehlern”. Das ist bei uns allen so. Häufig sind es im ersten Moment gar keine Fehler, weil wir sonst im Lebensalltag erhebliche Probleme hätten. So ist es z. B. beim Autofahren durch einen Ort selbstverständlich, dass wir die Passanten kaum wahrnehmen. Sie sind zwar da, aber wir sehen sie nicht, weil wir auf die Straße und den Verkehr achten - das ist wichtig. Wir sehen nur einen Ausschnitt dessen, was wir sehen. Tritt nun ein Passant vor uns an den Straßenrand oder gar auf die Straße, wird er von uns sehr aufmerksam wahrgenommen. So funktioniert das und das ist auch gut so. Ein praxisbewährtes Filterverfahren unseres Gehirns.

Eine weitere positive Eigenschaft unseres Gehirns ist, dass es auch anhand weniger Informationen Dinge mit Erfahrungen, Wissen uvm. abgleichen und ziemlich treffsicher einordnen kann. Auf unserer Deko oben wirst Du vermutlich schon beim ersten flüchtigen Hinschauen das Motiv erkannt haben. Na klar, Mona Lisa, was denn sonst?! Gar kein Problem für Dein Gehirn: „Kenne ich schon, ich weiß genau Bescheid.”

So funktionieren wir alle. Vollautomatisch und das erstaunlich gut.


Achtung: Wenn etwas doch „etwas anders” ist.
Unser Hochleistungsrechner Gehirn foppt uns gerne, wenn es auf exakte Wahrnehmungen ankommt. Ein typisches Polizeiproblem bei der Befragung von Zeugen ist z. B. die Farbe eines Autos - war es nun weiß, schwarz oder rot? War es ein Fahrer oder eine Fahrerin, alleine im Auto? Jeder Zeuge sagt etwas anderes und jeder sagt die ganze Wahrheit - seine ureigene Wahrheit. Niemand lügt dabei bewusst.

Offensichtlich stimmt da doch was nicht mit uns. Wir behaupten etwas, glauben, es zu wissen. Wir glauben es meistens felsenfest. Ist das die Wahrheit? Hat das irgend etwas mit der Realität zu tun?

Beispiel 1: Mona Lisa
In einem Experiment zeigte man Passanten auf einer Staffelei ein Klötzchen-Bild wie oben und befragte sie, was das denn wohl sei. Fast alle erkannten sofort und absolut sicher die Mona Lisa. Der Tester drehte das Bild auf die Rückseite, dort sah man das allseits bekannte Mona Lisa Bild. „Richtig, prima!” Der Tester lobte die Passanten freundlich, sprach noch ein Weilchen mit ihnen über das Bild und drehte es danach wieder auf die Klötzchenseite. Sodann fragte er: „Was war denn noch auf dem Bild? Was gehört da nicht hin? Welche Fehler haben Sie gesehen?” Schweigen im Walde. Niemand hat den Dinosaurierkopf, das gelbe Arche-M der bekannten Fastfoodkette oder das große Flugzeug gesehen, die klar und deutlich, unübersehbar dem Bild hinzugefügt worden waren. Niemand. Beim zweiten Hinschauen sahen es alle sofort.

Was ist da passiert? Die Passanten haben die Mona Lisa erkannt, die Rückseite wurde ihnen gezeigt und ihr Gehirn positiv bestätigt: „Kenne ich schon, ich weiß genau Bescheid.” In dem Moment blendet das Gehirn diesen Teil des Sehens aus, ist da quasi ein blinder Fleck. Vollautomatische Systemoptimierung. Erst mit der Zusatzinfo „da ist noch mehr” arbeitet das Gehirn anders, es nimmt Realitäten wahr.

Beispiel 2: Minus Plus
Regine hat allerlei Probleme in ihrer Ehe mit Karl, wir reden darüber. Ich lege ihr ein leeres DIN A4-Blatt sowie einen Stift hin und bitte sie: „Schreibe mir doch mal Karls zehn schlechteste Eigenschaften auf, Stichpunkte reichen.” Null Problem, das dauert keine Minute und Regine wüsste noch viel mehr davon. Ich schaue mir das an und wir plaudern ein wenig darüber. Danach drehe ich den Zettel auf die Rückseite und bitte Regine: „Nun schreibe mir bitte mal Karls zehn beste Eigenschaften auf, Stichpunkte reichen.” Regine schaut mich erstaunt an, legt los. Zwei oder drei Stichpunkte kommen zügig, mit Denkpausen noch zwei oder drei. Regine meint: „Mehr fallen mir im Moment nicht ein, darüber müsste ich in Ruhe nachdenken.” Ich schaue auf ihren Zettel und sage: „Das soll alles sein? So unterirdisch ist wohl niemand, selbst Dein Karl nicht.”

Was ist da passiert? Karl ist in Regines Gehirn - aus welchen Gründen auch immer - mit negativen Attributen belegt, Regines Gehirn kennt die „sichere Wahrheit”: Von Karl kommt wenig Gutes. Regines Gehirn blendet Karls weitere guten Eigenschaften einfach aus, es „sieht” sie nicht (mehr). Ein Automatismus. Wenn ich nun Regine noch ein paar weitere positive Eigenschaften aufzähle, die ein Durchschnittsmann für gewöhnlich so hat, bemerkt sie ihren Wahrnehmungsfehler, ihr Gehirn schaltet in einen bewussteren Denkmodus um. Weil da offensichtlich etwas doch „etwas anders” ist. Ein wichtiger Lernprozess setzt ein.

Beispiel 3: Check nix
Im Sommer fuhr ich (zufällig) auf der Autobahn in einer Baustelle rund 3 km direkt neben und danach hinter meiner Tochter her, sie hat gewunken usw. Ich habe nichts bemerkt, war entspannt und bin so vor mich hin gerollt. Automatismus. Nach dem Verlassen der Baustelle blieb Töchterchen weiterhin direkt vor mir, fuhr mit 90 km/h weiter. Ich schaute so vor mich hin: „Dieses Nummernschild habe ich schon gesehen.” Gehirn ohne Reaktion. Einige Sekunden später: „Dieses Auto habe ich auch schon mal gesehen.” Gehirn ohne Reaktion. Sekunden später - KLICK! „... das muss Töchterchen sein!” Ich reagierte tatsächlich sooo peinlich langsam. Wir haben uns dann nebeneinander Handküsschen zugeworfen und sie hat mich offen ausgelacht.

Was war passiert? Töchterchen wohnt noch daheim, in der Woche hütete sie irgendwo einen Hund und war von dort aus mit dem Auto auf dem Weg zu ihrem Ferienjob. Für mein Gehirn war sie diese Woche weg, es hat sie intern abgemeldet. War mir nicht bewusst, hat es einfach gemacht - spart Sortierzeit. Meine Tochter gab es diese Woche nicht, ergo reagierten die optischen Erkennungssensoren Tochter/Auto nicht. Hätte sie gehupt oder die Warnblinkanlage angemacht, wäre mein Gehirn aufgewacht (da läuft was falsch) und hätte sie sofort erkannt. Normal und ergeht uns allen so. Wir sind hier und da sehenden Auges „blind”.


Bewusstes Hinschauen öffnet Augen: Reden hilft.
Ob bei Dir selbst, in Familie, Partnerschaft, Job, Unternehmen ... wir alle blenden dies und jenes aus, basteln uns unsere eigene „sichere Wahrheit”, unsere eigenen Realitäten, glauben felsenfest daran. Bis uns jemand bewusst macht, dass es auch etwas oder sogar ganz anders sein kann, uns die Augen öffnet. Wir selbst können es nicht, weil wir „betriebsblind” sind, unseren ureigenen Automatismen und Mustern unterliegen. Dein Denken, Fühlen und vieles mehr kann grob fehlerhaft sein. Das mache Dir stets bewusst. Ein vertrauter, neutraler und unbeteiligter Gesprächspartner kann Dir dabei helfen. Er hat eine etwas andere Perspektive, er kann Deinen Bauch und Dein Gehirn kitzeln und dazu anregen, wieder mal wacher zu werden.

Du kannst Dich nicht selbst kitzeln.
Probiere es gleich mal aus: Es funktioniert nicht. Dafür arbeitet Dein Gehirn einfach zu gut.

 

Ich sehe was, was Du nicht siehst, und das ist ...

Ein uraltes Kinderspiel als Augen öffnendes Beratungsprinzip.

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L(I)EBE DEIN LEBEN.

Menschen machen es sich im Miteinander gerne unnötig schwer. Da können ein paar frische Ideen, schlichte Wahrheiten und Praxistipps Wunder bewirken. Es lohnt sich - für alle Beteiligten.

Konkrete Lebensberatung und Lebenspraxis - selten gut.

Mir sind Menschen wichtig. Das spüren sie, fühlen sich angenommen, verstanden, sicher, frei und wohl. Online und persönlich sind meine Beratungen im Wortsinne grundlegend, bewusst, pragmatisch und ausnehmend gut. Du bist voll ok - so, wie Du eben bist.

Ob 15 oder 75, ChefIn, MitarbeiterIn, Familie, Job, Partnerschaft, Freundschaft, Unternehmen, Du selbst ... Im Prinzip drehen alle an ähnlichen Rädern, leiden an (Aus)Wirkungen und sehen kaum gute Wege. Ich zeige sie Dir, konkret und Dir zugewandt. Du wirst kleine und große Wunder erleben, dank viel Knowhow und über 40 Jahren Praxiserfahrung im Umgang mit Menschen aller Art. Dahinter steht ein pralles, oft beinhartes Leben und „so einen” wie mich findest Du nur sehr selten. DU hast mich gefunden und das tut Dir gut.

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